Das Fährschiff „Mecklenburg-Vorpommern“ wird am 10. März 2003 seine Fahrt auf der Linie Rostock - Trelleborg wieder aufnehmen. Mit 25 Prozent mehr Frachtkapazität und erweiterten Serviceangeboten für Passagiere und Lkw-Fahrer wird die „Mecklenburg-Vorpommern“ den Anforderungen des modernen Fährverkehrs künftig noch besser gerecht werden.
In der Zeit vom 20. Dezember 2002 bis 7. März 2003 wurde das FS „Mecklenburg - Vorpommern“ in der polnischen Werft „Remontowa“ für rund 9 Mio. EURO um- und ausgebaut. Ein zusätzliches Lkw-Deck mit Zufahrt über eine interne Rampe sowie seitlicher Ladepforte erweitern die bisherigen Ladekapazitäten. So bietet das Fährschiff künftig 3.200 Lademeter Stellfläche. „Mit dieser Maßnahme reagierte Scandlines auf die allgemein gestiegene Nachfrage des Transportmarktes und die Forderungen unserer Frachtkunden nach erhöhter Kapazität, insbesondere auf den Spitzenabfahrten der Route Rostock - Trelleborg“, so Vorstand Axel Bertram zur Entscheidung des Unternehmens.
Einen weiteren Anstieg des Transportvolumens erwartet Scandlines in Rostock zukünftig auch im kombinierten Ladungsverkehr und im Schienengüterverkehr. Dieser hat durch die Erweiterung des Angebotes für private Eisenbahnverkehrsunternehmen im Rahmen der North – South – Freight – Freeways -Partnerschaft neue Impulse erfahren.
Zu den Umbaumaßnahmen gehörte auch die Modernisierung des Passagierbereichs.
Das FS „Mecklenburg – Vorpommern“ bietet jetzt Platz für 600 Passagiere und Trucker mit 161 Kabinen und 87 Liegesesseln in 2 Ruheräumen. Zum erweiterten Angebot gehört unter anderem auch ein Kino, ein Kinderspielraum, ein Selbstbedienungsrestaurant mit 224 Plätzen, eine Bar/Lounge mit 55 Plätzen, eine Sauna und ein Solarium. Damit bietet Scandlines ab März 2003 nicht nur mehr Frachtkapazitäten, sondern auch einen verbesserten Service für die Passagiere auf der Fährlinie Rostock – Trelleborg.
Rostock, 4. März 2003