Gebratene Taubenbrust

Skanör-Falsterbo

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Gebratene Taubenbrust

(Hauptgericht für 6 Personen)

Zutaten:
6 Tauben
Butter zum Braten
½ l Maisöl oder Gänsefett
18 kleine Karotten
3 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
100 g Spitzmorcheln
50 g Butterschmalz
Salz und Pfeffer
frischer Thymian (zum Garnieren)

Rotweinsoße:
1 Schalottenzwiebel
1 Karotte
1 Scheibe Speck
1 TL Öl
1 EL Zucker
100 ml Portwein
2 Thymianzweige
500 ml Kalbsbrühe
50 g Butter
evt. Speisestärke

Zubereitung:
Den Ofen auf 150° C vorheizen. Brust und Schenkel der Tauben in Butter anbraten. Im Ofen 15 Minuten schmoren. Aus dem Ofen nehmen und ruhen lassen.
Die Schenkel salzen und im Gänsefett kochen, bis sie weich sind (ca. eine Stunde). Karotten schälen, mit Olivenöl bestreichen und Knoblauch darüberpressen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Im Ofen bei 150° C ca. 20 Minuten backen lassen. Die Karotten und Morcheln im Butterschmalz braten und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Taubenbrüste in drei Teile teilen und mit dem Gemüse, den Pilzen und den Schenkeln auf einem Teller anrichten. Zum Abschluss mit der Rotweinsauce anrichten und mit Thymian garnieren. Für die Soße die Zwiebel und die Karotte klein hacken. Den Speck in Streifen schneiden. Das Gemüse mit dem Speck kurz in Öl anbraten. Anschließend den Portwein darübergießen und die Thymianzweige hinzugeben. Auf ca. 1/3 der ursprünglichen Flüssigkeit herunterkochen. Die Brühe zufügen und ca. 20 Minuten, bis der Geschmack kräftig genug ist, kochen lassen. Die Flüssigkeit einmal durchseihen und zurück in den Topf gießen. Dann die Butter unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell mit etwas Speisestärke andicken, die in ein wenig Portwein angerührt werden sollte. Vor dem Servieren einige Tropfen Basilikumöl über das Gemüse geben.

Dieses Rezept wurde uns zur Verfügung gestellt von:
Martin Hansen, Küchenchef im Skanörs gästgifvaregård, Mellangatan 13, 23930 Skanör.
www.skanorsgastis.se

 

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Skanör-Falsterbo

Sommer, Sonne, Sonnenschein — was kann schöner sein? Jetzt sind die Tage wieder am längsten. Während das sonst eher ruhige Schweden langsam anfängt Kopf zu stehen, weil Ende des Monats wieder überall die großen Midsommar­-Feste gefeiert werden und noch einige Vorbereitungen erledigt werden müssen, geht es in Skanör­-Falsterbo gleich doppelt turbulent zu. Denn auf der Halbinsel, dreißig Kilometer südlich von Malmö und vis­à­vis der dänischen Küste, beginnt zudem die Badesaison.

Ist das nun Sylt ohne Schickimicki oder die Costa del Sol ohne ihre Bettenburgen? Ja, so ungefähr zwischen diesen beiden Orten liegt der südschwedische Landzipfel mit seinen Orten Skanör und Falsterbo – nur ohne jene Begleiterscheinungen. Er ist einfach nur schön. Nähert man sich mit dem Auto oder Bus an einem warmen Sommertag den Badeorten, könnte man kurz von den Men­schenmassen abgeschreckt sein. Kurz! Zwar tum­meln sich viele Einheimische und Urlauber an der Sonnenküste, bei näherem Hinsehen erkennt man aber, dass jeder sein eigenes, abgeschirmtes Fleck­chen finden kann. Platz gibt es an diesem feinen, weißen Sandstrand genug: direkt am Wasser, oder zwischen den Rosenbüschen oder in den Dünen. Und dann: in die erfrischenden Fluten stürzen oder ganz gemütlich die schaukelnden Segelboote beobachten.

Der Strand von Skanör­-Falsterbo hat noch eine Besonderheit: bunte Strandhäuser. Die kleinen Holzbuden, als private Umkleidekabinen genutzt, stehen verstreut in den Dünen und geben in rot, gelb und blau interessante Farbtupfer im Kontrast mit der See ab.