Aalsuppe aus Bogø

Wärmende Suppe

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Aalsuppe aus Bogø

Zutaten:
500 g Aal
Prise Salz
3 Karotten
2 Stangen Lauch
1 Zwiebel
200 g Zwetschgen oder Pflaumen
4 Äpfel
Suppengrün (Lauch, Petersilie, Sellerie)
1 l Fischbouillon

Statt der Zwetschgen können auch Kirschen verwendet werden.
 
Zubereitung:
Den Aal in 3-4 cm lange Stücke schneiden. Die Zwetschgen eine halbe Stunde in lauwarmem Wasser ruhen lassen. Karotten, Zwiebel, Äpfel und Lauch waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwetschgen würfeln. Den Aal und das Gemüse zusammen mit dem Suppengrün 20 Minuten in der Fischbouillon kochen. Die Äpfel und Zwetschgen hinzufügen und weitere 10 Minuten kochen lassen.

Am besten reicht man Mehlklößchen zur Aalsuppe.

Dieses Gericht wurde uns zur Verfügung gestellt von:
Bogø Kostskole, Bogø Huvudgade 57, 4793 
Bogø By. www.bogoe-kostskole.dk
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Bogø

Kreischen, Tschilpen, Zwitschern: Der Frühling kehrt auf Bogø ein. Møns kleine Nachbarinsel ist ein El Dorado für Tiere und Tierfreunde. Vor allem Zugvögel fühlen sich hier wohl. Unzählige Nistplätze haben sie sich eingerichtet. Es gibt ja auch genug Platz. Auf der sieben Kilometer langen und drei Kilometer breiten Insel leben gerade einmal 1000 Menschen, drei Viertel von ihnen im Hauptort Bogø By. Drumherum: Landschaft, nichts als Landschaft. Wälder, Felder, Auen und die naturbelassene Ostseeküste. Diese Insel ist herrlich, denn sie ist weit ab vom Schuss und doch zentral gelegen.

Am besten erkunden Besucher Bogø mit dem Fahrrad. So können sie gemütlich über die Insel radeln, Tiere beobachten, den Blick übers Meer nach Møn oder Sjælland oder Farø schweifen lassen und sich den Sehenswürdigkeiten des Eilands widmen. Da wäre zum Beispiel die alte Holländer Windmühle. Sie steht auf dem höchsten Punkt Bogøs, dort wo der Wind so richtig bläst. Fast alles an der Mühle besteht aus Holz. Wer sie einmal genauer inspizieren möchte, kann sich in der Touristeninformation von Møn in Stege einen Schlüssel hierfür besorgen. Møn und Bogø sind über einen Damm miteinander verbunden perfekt für einen Ausflug ins quirlige Stege. Dann aber schnell zurück nach Bogø, die Mühle besichtigen und außerdem vielleicht noch die typisch dänische Landkirche mit den vielen Seemannsgräbern im Hof. Oder man radelt in den kleinen Hafen, die Seele baumeln lassen, rausgucken und im Kopf noch einmal durchzählen, wie viele Schulen man unterwegs eigentlich passiert hat. Bogø ist nämlich seit Alters her eine Schulinsel - Internat, Volksschule, Reitschule, Navigationsschule und so weiter. Und das alles auf solch einem kleinen Flecken Erde.