Wasabimarinierter Lachs

Geräucherter Lachs

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Wasabimarinierter Lachs

Zutaten:
700 g geräucherter Lachs
1 Fenchelknolle
1 Rote Bete
2 Töpfe Brunnenkresse
3 Blutorangen
100 ml Essig
50 g Honig
25 g Wasabipulver roter Kaviar
Olivenöl
Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:
Den geräucherten Lachs mit dem Wasabipulver marinieren. Den Fenchel in Scheiben schneiden und in mit Eiswürfeln gekühltes Wasser legen.
 
Anschließend die Rote Bete schälen und in feine Streifen schneiden. Die Streifen in Olivenöl wenden und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Lachs mit dem Fenchel und der Roten Bete auf dem Teller anrichten und mit dem Blutorangendressing übergießen. Zum Abschluss auf jeden Teller einen Esslöffel roten Kaviar geben.
 
Blutorangendressing:
Blutorangen schälen, in Stücke schneiden, mit Honig und Essig vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Brunnenkresse ins Dressing mischen und auf dem Teller anrichten.

 
 

Dieses Rezept wurde uns zur Verfügung gestellt von:
Joseph Wajjala, Küchenchef im Dragør Strandhotel, Standlinjen 9, 2791  Dragør 
www.dragørstrandhotel.dk

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Dragør

Wenn es im Mai wieder milder wird, wenn die Skipper ihre Boote flott machen, wenn die ganz Mutigen vielleicht sogar schon einmal einen Zeh in die Ostsee halten wollen – dann zieht es viele Kopenhagener wieder hinaus zu ihrem Außenposten. Gemeint ist Dragør.

Dieses malerische Kleinod liegt gerade einmal zwölf Kilometer vom Zentrum der Metropole entfernt, die Aus­flügler können mit dem Stadt­bus direkt bis an die Küste fahren. Im Ort schmiegen sich niedrige gelbe Steinhäuser aneinander. Wohnhäu­ser, Boutiquen und Cafés wechseln sich ab und alles zusammen gibt Einblick in eine andere Zeit. Denn in dem alten Ortskern schlängeln sich die Kopfsteinpflastergassen noch heute wie ein Laby­rinth, so wie schon vor zwei-­, dreihundert Jahren, als der Ort sein Gesicht bekam. In den Gässchen blühen jetzt wieder die Topfpflanzen, welche es hier auf Schritt und Tritt gibt. Farben und Düfte überall.

Das Leben in Dragør spielt sich im Hafen ab, wo Fischerbote ein­- und ausfahren, Segler von der schwedischen Seite mal vorbei schauen und das Lotsenboot ausläuft, um große Schiffe durch den engen Sund zu bringen.

Bis 1999 überquerten Fähren den Sund zwi­schen Dragør und Malmö­ Limhamn, heute führt die schnellste Verbindung nach Schweden über die nahe gelegene Öresundbrücke, was aber dem Treiben in dem Städtchen keinen Abbruch tut.