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1863: Die ersten Pläne

 
1864   

Als erster beschrieb der Bauingenieur Gustav Kröhnke konkrete, visionäre Pläne für eine dauerhafte Verbindung. Als Königlich-Dänischer Baumeister präsentierte er der dänischen Regierung im Jahr 1863 seine Idee einer direkten Bahnverbindung zwischen Hamburg im Süden und Kopenhagen im Norden mittels einer Fähre über den Fehmarnbelt. Die Strecke folgte ungefähr der Linie, welche die Zugvögel bei ihrem Flug in den warmen Süden nehmen.

In Kopenhagen war man begeistert, doch der Deutsch-Dänische Krieg 1864 vereitelte die Ausführung der Pläne. Dänemark verlor den Krieg, Fehmarn wurde preußisch und nach der Reichsgründung 1871 deutsch.
Kröhnkes Pläne verschwanden in den Schubläden des Kopenhagener Seefahrtarchivs.

Betrachtet man die sogenannte „Vogelfluglinie“ aus einer größeren historischen Perspektive, dann wird der Name in Bezug auf die Transportstrecke von Stockholm nach Madrid bereits vor mehr als 1.000 Jahren benutzt. König Christian war der Erste, der 1454 eine solche Fährverbindung zwischen Ruthby – dem späteren Rødby – und Fehmarn wünschte.
Es sollte eine direkte Verbindung zwischen der Hauptstadt Kopenhagen und dem wichtigen Handelspartner Hamburg werden, da die Reise über Fünen und Jütland „schrecklich langweilig“ sei – so der König.

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