Left navigation


Rotorsegel auf der „Copenhagen"

Scandlines' Hybridfähre „Copenhagen" bald mit Windantriebstechnologie unterwegs.

Bereits seit 2013 setzt Scandlines auf Fähren mit umweltfreundlicherem Hybridantrieb. Mit dem Zusatz der von Norsepower Oy Ltd entwickelten Windantriebstechnologie werden die CO2-Emissionen auf der Route Rostock-Gedser noch weiter reduziert.

Hybridferry_Copenhagen_Lars Soerensen
Mit dem Entschluss, ein Rotorsegel auf der „Copenhagen“ zu installieren, greift die Reederei das seit nahezu 100 Jahren bekannte Konzept des Flettnerrotors erneut auf und investiert damit in umweltfreundliche Windantriebstechnologie. Das Norsepower-Rotorsegel ist die erste geprüfte und kommerziell funktionstüchtige Zusatz-Windantriebstechnologie der globalen maritimen Industrie. 

Copenhagen illustration rotor sail
Ein Rotorsegel ist ein rotierender, 30 Meter hoher Zylinder, dessen Technologie auf dem sogenannten Magnus-Effekt basiert. Trifft der Wind auf den rotierenden Zylinder, wird der Wind auf der einen Seite des Zylinders beschleunigt und auf der anderen Seite des Zylinders verlangsamt. Der Unterschied in der Windgeschwindigkeit führt zu einem Druckunterschied, der eine Kraft senkrecht zum Wind generiert. Es ist diese Kraft, die dabei hilft, das Schiff vorwärts durch das Wasser zu schieben.

Die Strecke zwischen Rostock im Süden und Gedser im Norden ist nahezu rechtwinklig im Verhältnis zu dem überwiegend aus Westen kommenden Wind, weshalb Scandlines‘ Bedingungen für Rotorsegel auf dieser Strecke besonders günstig sind.

Durch die Installation des Rotorsegels wird Scandlines die CO2-Emissionen ihrer Hybridfähre „Copenhagen“ voraussichtlich um vier bis fünf Prozent reduzieren. 

Eine Animation der dem Rotorsegel zugrundeliegenden Technologie können Sie auf der Website von Norsepower sehen:

https://www.norsepower.com/technology


Vorbereitungsarbeiten für das Rotorsegel

Die Vorbereitungsarbeiten für die Installation des Rotorsegels auf der Hybridfähre „Copenhagen“, die die Installation von Kabeln und einem Stahlfundament beinhalteten, konnten während des geplanten Werftaufenthalts im Herbst 2019 erfolgreich ausgeführt werden. Zudem wurde ein Mast montiert, da das hinterste Topplicht der Fähre vor dem Rotorsegel platziert sein muss. Die Installation des Rotorsegels selbst ist für das zweite Quartal 2020 geplant.

Stahlfundament_Copenhagen_rotorsailCopenhagen_Stahlfundament