2019 beauftragten die deutschen Behörden das Beratungsunternehmen PwC mit der Ausarbeitung einer Analyse der Geschäftsgrundlage der Reederei Scandlines nach Eröffnung des Fehmarn-Tunnels. In diesem Gutachten kommt PwC zu dem Schluss, dass Scandlines einen bedeutenden Teil des Fracht- sowie des Pkw-Verkehrs behalten wird, wenn eines Tages eine feste Querung des Fehmarnbelts eröffnet wird.

PwC schätzt in dem Gutachten, dass Scandlines im Jahr 2030 weiterhin 40 Prozent der gesamten Frachteinheiten und 30 Prozent aller Pkws, die den Fehmarnbelt überqueren, befördern wird. Was die Pkws angeht, so werde Scandlines vor allem den Grenzhandelsverkehr behalten. Ebenso kommt das Gutachten zu dem Schluss, dass Scandlines im Wettbewerb mit einem Tunnel über eine starke Anpassungsfähigkeit verfügt und durch Downscaling des Betriebs Kosten sparen und damit weiterhin absolut rentabel sein wird.

Damit unterstützt die Analyse die Absicht von Scandlines, weiterhin auf der Strecke Puttgarden-Rødby zu fahren.

Die PwC-Analyse ist das erste vollkommen unabhängige Gutachten über den Verkehr auf dem Fehmarnbelt. Frühere Analysen waren im Auftrag von Akteuren mit eigenen starken Interessen angefertigt worden – einschließlich Scandlines selbst.

Verkehrszahlen
Hier finden Sie links zu den Verkehrszahlen für den Fehmarhbelt:

Scandlines' Verkehrszahlen 1990-2020

Tunnelprognosen Barometer 2015-2020