Bereits jetzt fahren wir mit Hybridfähren, die weit umweltfreundlicher als traditionelle Fähren sind.

Unser Ziel ist es jedoch in wenigen Jahren mit batteriebetriebenen Fähren – also komplett elektrisch – zu fahren. Das nennen wir ZERO EMISSION.

Reduzierung unseres Stromverbrauchs

Momentan liegt unser Schwerpunkt darauf, den Stromverbrauch pro Überfahrt so weit wie möglich zu reduzieren. Wir investieren in Energieeffizienz und Betriebsanpassungen, die zu großen Energieeinsparungen führen.

Auf der etwa 18,5 Kilometer langen „Vogelfluglinie” Puttgarden-Rødby hat Scandlines seit der Eröffnung der Route im Jahr 1963 das Konzept der Verkehrsmaschinen perfektioniert. Zwei Überfahrten pro Stunde in jede Richtung, 24 Stunden am Tag, 365 Tage pro Jahr – das macht mehr als 35.000 Überfahrten im Jahr. Deshalb haben selbst kleine Anpassungen einen großen Effekt.

Die Überfahrt dauert nur 45 Minuten, und das Be- und Entladen der Fähre kann innerhalb von 15 Minuten durchgeführt werden. Damit ist die Verbindung über den Fehmarnbelt die schnellste und effektivste Route vom europäischen Festland nach Skandinavien – und bald kann sie auch die umweltfreundlichste sein.

Naturschutz

Scandlines arbeitet bereits seit mehreren Jahren eng mit dem NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) zusammen. Dies geschieht unter anderem durch die beständige Entwicklung von Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen bei Scandlines.

Der NABU berät Scandlines bei Maßnahmen, die helfen sollen, das Unternehmen umweltfreundlicher zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um den Fährbetrieb, sondern auch um Aktivitäten auf anderen Gebieten, wie die Begrünung der Hafenanlagen und Energieversorgung.

Der NABU unterstützt uns auf unserem Weg zum erfolgreichen Umbau der Fährschiffe und einem umweltfreundlichen Fährbetrieb. Das klare Ziel beider Partner: Eine emissionsfreie Fährschifffahrt.

Zero Emission ist die Zukunft

Der Strombedarf für die Fähre ist groß. Das Aufladen muss in den 15 Minuten Hafenliegezeit ermöglicht werden.

Technisch ist dies realisierbar. Das unabhängige Analyseinstitut DNV hat unser Konzept geprüft und bestätigt, dass ein reiner Elektroantrieb in wenigen Jahren möglich ist.

Das Projekt geht planmäßig voran

Wir stehen in engem Dialog mit Kooperationspartnern, Politikern und anderen relevanten Partnern, um die Bereitstellung und Speicherung von Strom zu erzielen.

Der Großteil dieser Energie wird aus Überkapazitäten der bereits bestehenden lokalen Windproduzenten stammen.

Wir investieren in Energieeffizienz und Betriebsanpassungen, die zu großen Energieeinsparungen führen.